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Lady Rowena
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ist die Schirmherrin von Cosmic-Heart. Ihre besonderen Qualitäten:

bedingungslose Liebe
Gnade
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bilden auch den Grundrahmen, in welchem Cosmic- Heart seinen Ausdruck gibt.
Amor und Psyche Drucken

Das Märchen von Amor und Psyche (Zusammenfassung) amor-psyche.jpg

von Apuleius (Zauberer, Priester, Philosoph, Gelehrter, Dichter, 125 n.Chr.)

Psyche war die jüngste von drei Töchtern eines Königspaares. Alle Töchter waren schön, aber die Jüngste war von ausnehmender Schönheit. Sie wurde von den Menschen verehrt wie die Göttin Venus selbst. Die Schwestern waren längst verheiratet, doch Psyche wurde nicht gefreit sondern nur bewundert für ihr göttliches Aussehen und sass einsam als Jungfrau zu Hause.

Die göttliche Verehrung des sterblichen Mädchens, versetzte die Göttin Venus in grossen Zorn. Sie beauftragte ihren ungezogenen Sohn Cupido (Amor), ihr Genugtuung zu verschaffen. Psyche soll sich in feuriger Liebe zum niedrigsten und erbärmlichsten Mann verzehren.

Der König, der Vater von Psyche, machte sich Sorgen um seine unverheiratete Tochter und ging zum Orakel von Milet. Das Orakel sagte ihm, er solle das Mädchen, geschmückt wie eine Braut, welche dem Tode geweiht, auf den höchsten Gebirgsgipfel bringen. So tat der Vater dies mit schwerem Herzen. Der Hochzeitszug auf den Berggipfel, war ein Trauerzug.

Als Psyche in die Schlucht springen wollte, um das Schicksal zu erfüllen, wurde sie von einem lauen Lüftchen Zephyrs emporgetragen und sanft auf eine blühende Wiese gesetzt. Vor ihr war ein Lustschloss, dass nur von einem Gott stammen konnte. Sie wurde im Schloss von unsichtbaren Dienern bewirtet und betreut, sie war umgeben von grossem Reichtum. Als sie sich nachts ins Bett legt, wird sie von einem unsichtbaren, liebevollen Mann zur Gemahlin gemacht. Sie lebt glücklich und in Fülle in ihrem Schloss und erwartet jede Nacht im Dunkeln ihren Gemahl, den sie jedoch nie sieht. Er sagt ihr, wenn sie ihn sieht, wird er für immer aus ihrem Leben verschwinden. Sie wird schwanger.

Sie sehnt sich trotz aller Fülle nach ihrer Familie, überredet ihren Gemahl, ihre Schwestern zu sehen. Sie schmeichelt ihm, bis er einwilligt. Er warnt sie jedoch, nicht auf die Schwestern zu hören und nichts über ihn zu sagen. Die Schwestern werden mit dem Wind, Zephyr, ins liebliche Tal getragen und von ihrer Schwester bewirtet und beschenkt. Der Frage nach ihrem Gemahl, weicht Psyche geschickt aus. Als die Schwestern zurückkehren, sind sie neidisch und eifersüchtig, sie sind sich einig, dass Psyches Gemahl ein Gott sein muss. Sie wollen selbst von diesem Gott geliebt werden und im Schloss wohnen, obwohl sie selbst mit Königen verheiratet sind. So planen sie Psyches Verderben. Beim nächsten Besuch bedrängen sie Psyche bis sie ihnen, trotz Warnung, erzählt, dass sie ihren Gemahl noch nie gesehen haben.

Die Schwestern erzählen von einem wüsten Drachen, der sein Unwesen treibt und das sei ihr nächtlicher Liebhaber. Sie raten Psyche in der Nacht, wenn ihr Gemahl schläft, die Lampe anzuzünden und mit einem Messer ihm zu töten. Psyche wird von Zweifeln und aber auch Neugier geplagt und bereitet dann alles vor. Nachdem ihr Gemahl tief schläft zündet sie die Lampe und erblickt einen wunderschönen, lieblichen Mann mit herrlichen Flügeln. Das Messer fällt ihr aus der Hand. Sie untersucht den Köcher mit den Pfeilen und verletzt sich an einem Pfeil und entbrennt in unsterblicher Liebe zu dem wunderbaren Mann in ihrem Bett. Doch plötzlich tropft heisses Öl aus der Lampe auf den schlafenden Gott und verbrennt und weckt ihn auf. Er verlässt Psyche und kehrt zu seiner Mutter, Venus, zurück, um seine schwere Wunde zu heilen. Venus ist rasend vor Wut, dass er seinen Auftrag nicht ausgeführt und selbst die sterbliche Psyche als Gemahlin genommen hat.

Psyche irrt umher, versucht sich vergeblich umzubringen, sie wird immer gerettet. Sie besucht ihre Schwestern und erzählt ihr Leid. Diese jedoch sehen ihre Chance, begeben sich nacheinander auf den Berggipfel und stürzen sich hinunter um den Gott als Gemahl zu haben, doch der Wind hat sie nicht aufgefangen und so sind sie zu Tode gestürzt.

PsychePsyche bittet in verschiedenen Tempeln zu den Göttinnen Ceres, der Erdgöttin, und Juno, der Ehestifterin und Helferin der Schwangeren, ihr zu helfen und Venus zu beschwichtigen. Doch die Göttinnen sehen keine Möglichkeit, die wütende Venus zu versöhnen. Sie raten Psyche als Dienerin selbst zu Venus zu gehen. Unterdessen hat Venus bereits Merkur ausgesandt, um ihr das Mädchen zu bringen, das ihr ihren Sohn genommen hat.

Psyche wird im Himmel von Venus gequält und misshandelt, alles bitten und erklären ihrer unsterblichen Liebe zu ihrem Sohn und der Hinweis auf ihr kommendes Enkelkind, hilft nichts. Venus plant den Tod von Psyche und stellt ihr gefährliche Aufgaben. Psyche stellt sich den Aufgaben, denn sie will lieber sterben, als ohne ihren Geliebten zu sein. So muss sie einen riesigen Berg von Getreide sortieren, doch die Ameisen helfen ihr. Dann will Venus goldene Wolle von den Schafen, das kostbare Vlies. Psyche geht willig, jedoch um sich im Fluss von ihren Leiden zu erlösen. Der Fluss trägt sie jedoch ans Ufer und das Schilfrohr sagt ihr, wie sie zur goldenen Wolle kommt. Die Schafe sind tagsüber gefährlich, aber in der Nacht kratzen sie sich an den Büschen und lassen Wolle zurück, die sie dann einsammeln könne. Als sie die Wolle Venus bringt, hat diese immer noch nicht genug und schickt Psyche ins nächste Abenteuer.

Sie wird sie zu den gefährlichen und todbringenden Wassern des Styx gesandt, um Venus ein Fläschchen des Wassers zu bringen. Psyche erhält wieder Hilfe, diesmal vom königlichem Adler des Jupiters selbst. Doch auch dies genügt Venus noch nicht. Diesmal will sie ein Schönheitsmittel von Proserpina aus der Unterwelt. Psyche steigt auf einen Turm um sich in den Tod zu stürzen, da sie alles verloren glaubt. Doch der Turm hält sie davon ab und sagt ihr nicht nur wie sie ohne Schaden in die Unterwelt kommt, sondern auch wie sie heil wieder herauskommen kann. Psyche nimmt die Münzen für den Fährmann Charon mit und die Honigkuchen für den grässlichen Hund. Sie erhält die Büchse mit dem Schönheitsmittel von Proserpina und kommt glücklich wieder ans Tageslicht. Der Turm hatte Psyche eindringlich gewarnt, die Büchse nicht zu öffnen. Doch draussen im Sonnenschein wurde sie neugierig und wie schon einmal, gab sie ihrer Neugier nach und öffnete die Büchse. Doch statt des Schönheitsmittels zu sehen, schlief sie augenblicklich ein. Sie liegt unbeweglich da, wie ein schlafender Leichnam.

Unterdessen waren Cupidos Wunden vernarbt und er hielt die lange Abwesenheit von Psyche nicht mehr aus. So schlüpfte er aus dem Fenster seines Schlafzimmers, dem Gefängnis seiner Mutter. Flog auf seinen Schwingen zu Psyche und weckte sie mit einem harmlosen Stichlein seines Pfeiles. Er schickte Psyche zu Venus, um ihr das Mittel zu bringen. Cupido selbst schwingt sich, von Liebe verzehrt, zum Himmelsgipfel empor und wirft sich vor Jupiter, den Göttervater und trägt ihm sein Anliegen vor. Jupiter sagt ihm: „Du hast zwar, mein Sohn, niemals meine überragende Ehrenstellung geachtet, meine Brust, in der die Gesetze der Elemente und der Wandel der Gestirne geordnet werden, mit unablässigen Pfeilschüssen verwundet und mit häufigen Anwandlungen irdischer Lust besudelt und mit schändlichen Liebesaffären meinen Ruf und mein Ansehen geschädigt und dennoch will ich deine Wünsche erfüllen.“
Amor und Psyche
Er befahl Merkur alle Götter zu versammeln und sagte ihnen, dass seinem Sohn, das feurige Draufgängertum und seine jugendliche Geilheit durch Ehefesseln gebändigt werden müsse. Cupido habe sich ein sterbliches Mädchen erwählt und der Jungfräulichkeit beraubt, möge er sie haben und sich in Psyches Armen ewiger Liebe erfreuen. Seiner Tochter Venus erklärt er, dass er dafür sorgen will, dass es keine Messaliance gibt, sondern eine im Einklang stehende Ehe. Er lässt Psyche bringen und reicht ihr einen Becher Ambrosia und so wird sie unsterblich.  Dann wurde eine üppige Hochzeit gefeiert.

So wurde Psyche in feierlicher Form Cupido zu eigen gegeben. Und als die richtige Zeit um ist, wird ihnen eine Tochter geboren, sie gaben Ihr den Namen Lust..

 


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